Crowdfunding für Energie-Projekte

Die Energieversorgung wurde lange Zeit als eine Aufgabe von größeren Unternehmen betrachtet. Diese investierten in die großen Anlagen zur Strom- und Wärmeerzeugung. Durch die Energiewende hat sich diese Struktur verändert: Mit der Umstellung auf Solar-, Wind- und Bioenergie entstehen viele neue kleine Anlagen. Diese sind dezentral verteilt – die Anzahl der Eigentümer erhöht sich entsprechend. 

Die Bürgerbeteiligung war ein Erfolgsfaktor der Energiewende. Es traten neue Akteure in den Markt ein, die kleine Projekte wie einzelne Solar- und Windenergie-Anlagen oder Blockheizkraftwerke planen, errichten und finanzieren. Die Energiewirtschaft ist auf diese Weise vielfältiger geworden. Für den einzelnen Bürger eröffnen sich mit den dezentralen Energie-Projekten neue Möglichkeiten zur Beteiligung an der Energiewende. Eine Option ist die Finanzierung von Anlagen mit Erneuerbaren Energien oder von Energieeffizienz-Projekten über Crowdfunding-Plattformen.

Im Bundesverband Crowdfunding e. V. sind die folgenden Plattformen mit dem Schwerpunkt Energie engagiert: bettervestecoligo.investments, ecozins, GLS CrowdGreenVestingLeihDeinerUmweltGeld, Moneywell und WIWIN.

Der folgende Artikel soll das Segment vorstellen und erläutern.

Crowdfunding im Energiebereich – Beteiligung an bestehenden Anlagen

Bevor an dieser Stelle auf die verschiedenen Plattform-Modelle eingegangen werden soll, gilt es zunächst, die unterschiedlichen Begrifflichkeiten der Beteiligungsmöglichkeiten zu definieren. Während „Crowdfunding“ als übergeordnete Bezeichnung für Schwarmfinanzierungen jeglicher Art steht, bezeichnet der Begriff „Crowdinvesting“ nur solche Crowdfunding-Projekte, bei der die Anlegerinnen und Anleger direkt am wirtschaftlichen Erfolg des von ihnen finanzierten Projekts finanziell beteiligt werden. Ist im folgenden Text von Crowdfunding die Rede, schließt dies die spezielle Form des Crowdinvestings mit ein.

Die häufigste Form von Crowdfunding im Energiebereich ist die Refinanzierung bereits laufender Anlagen. Auf den Plattformen ecoligo.investments, ecozins, GLS Crowd, GreenVesting, LeihDeinerUmweltGeld, Moneywell und WIWIN können die Bürgerinnen und Bürger sich an bestehenden Photovoltaik-, Wind-, und Bioenergie-Anlagen beteiligen.

Die Eigentümer der Anlagen beschaffen sich damit neues Eigenkapital, um in weitere Projekte investieren zu können. Die Investoren aus der Crowd werden über die Laufzeit am Ertrag der Anlagen mit attraktiven Renditen beteiligt. 

Da die Anlagen bereits am Netz sind, wird der zugesicherte Ertrag über Einspeisevergütungen erzielt. Im Vergleich zu anderen Anlagen ist diese Form entsprechend risikoärmer. Neben der Refinanzierung von Energieanlagen werden zudem auch Enabling-Projekte angeboten. Deren Realisierung erfolgt jedoch erst ab Erreichung einer gewissen Fundingschwelle. 

Der Fokus der Energie-Crowdfunding-Projekte unterscheidet sich vom Schwerpunkt klassischer Energiegenossenschaften. Bei den Genossenschaften geht es meist um die aktive Beteiligung und Mitsprache sowie um einen direkten Beitrag zum Ausbau der Erneuerbaren Energien – in der Regel verknüpft mit der Stromproduktion für den Eigenbedarf. Die Geldanlage steht dabei eher im Hintergrund.

Umgekehrt geht es beim Crowdinvesting hingegen nicht primär um die Errichtung neuer Stromkapazitäten für den Eigenbedarf. Die Investoren suchen stattdessen eine Geldanlage mit attraktiven Zinsen – und einer positiven Wirkung. Beispielsweise indem mit Hilfe des Investments ein Beitrag zum Ausbau Erneuerbarer Energien, zur Steigerung der Energieeffizienz, zur Reduzierung der CO2-Emissionen oder zur Verbesserung der eigenen CO2-Bilanz geleistet wird.

Crowdfunding im Energiebereich – Projekte mit Energieeffizienz

Das Spektrum an Projekten für Crowdinvesting im Energiesektor geht über die Finanzierung von Solar- und Windenergie- oder Biogas-Anlagen hinaus. Plattformen wie GreenVesting und LeihdeinerUmweltGeld haben in den vergangenen Jahren vermehrt energieeffiziente Immobilien in ihre Angebote aufgenommen, um damit durch energetisch optimierte Neubauten und Sanierungen den CO2-Ausstoß dauerhaft zu reduzieren. 

Mit dem Fokus auf Energieeffizienz in Unternehmen liefert die Plattform bettervest den Unternehmen gleich eine zertifizierte Energieberatung mit. Ein Energieberater prognostiziert für jedes Projekt die geplanten Einsparungen.

Die Crowd bringt die notwendigen Investitionen für die Maßnahmen auf und wird im Gegenzug an den erzielten Einsparungen beteiligt. Die Projekte finanzieren sich somit selbst aus den eingesparten Energiekosten und sind dank bekannter Technologien gut planbar. Das Risiko verringert sich bei dieser Art von Projekten damit auf Planungsfehler oder auf eine Insolvenz des Projektnehmers.

Crowdfunding im Energiebereich – Projekte in Entwicklungsländern

Die Crowd hat neben den Investitionen in Deutschland auch die Möglichkeit, in Energieprojekte im Ausland zu investieren. Zunehmend werden von bettervest, ecoligo.investments und GreenVesting Projekte zur Finanzierung in Entwicklungs- und Schwellenländern angeboten. Zudem haben Anlegerinnen und Anleger über WIWIN die Möglichkeit, vereinzelt in Photovoltaik-Projekte im Ausland zu investieren – zuletzt beispielsweise in den Bau von 50 PV-Anlagen in Polen. 

Derartige Energieprojekte bringen neben einem Beitrag zur nachhaltigeren und sichereren Stromversorgung oft noch weitere soziale Aspekte mit sich. In der Regel wird der Strom bei diesen Projekten direkt vor Ort verbraucht und nicht ins Netz eingespeist. Dies führt dazu, dass sie nicht von politisch festgelegten Einspeisetarifen abhängig sind und die Bonität der Endverbraucher ausschlaggebend für den Projekterfolg ist. Zudem können mit den lokalen Partnern Zahlungen in Euro vereinbart werden, um Risiken durch Währungsschwankungen auszuschließen.

Teilweise wird bei den Projekten Wert auf einen höheren sozialen Impact gelegt. Bei diesen kommt der Strom beispielsweise einem Dorf oder etwa einer Schule zugute. Zusätzlich werden bei einigen Projekten in diesem Rahmen auch LED-Leuchtmittel oder Laptops an die Schulen geliefert, um einen Beitrag zu einer besseren Bildung zu leisten.

Case-Study Green-Vesting:

Die über GreenVesting.com finanzierte Projektierung ‚Solare Tröpfchenbewässerung Marokko‘ schlägt gleich vier Fliegen mit einer Klappe: Klimaschutz, reduzierter Wasserverbrauch, Social Impact und eine faire Rendite für die Crowd. Denn die leistungsfähigen, modernen Solarstromanlagen ersetzen umweltschädliche Dieselgeneratoren, die derzeit zum Hochpumpen des Grundwassers zur Bewässerung zahlreicher Plantagen benötigt werden, und reduzieren somit den Verbrauch von fossilen Brennstoffen. Aufgrund der Installation von Tröpfchenbewässerungssystemen werden die Pflanzen punktuell gezielt bewässert, sodass weniger Wasser aufgrund der hohen Umgebungstemperatur verdunstet. Der Projektträger arbeitet mit regionalen Partnern, fördert die Ausbildung von Fachkräften und bietet so lokale Arbeitsplätze. Das Projekt ermöglicht Landwirten den Zugang zu ökologischem und langfristig günstigerem Strom und bietet der Crowd eine risikoadäquate Verzinsung mit hohem Nachhaltigkeitsfaktor.“

Dirk Völker, Geschäftsführer von GreenVesting

Case-Study bettervest:

Mit der Geldanlage gleichzeitig Gutes tun: Der von bettervest finanzierte Hersteller von Holzsparöfen, Burn Manufacturing aus Ruiru in Kenia, tut beides. Mit der Herstellung ihrer hochwertigen ressourcenschonenden Kochgeräte hat das preisgekrönte kenianische Unternehmen BURN Manufacturing eine kosteneffiziente und gesundheitsschonende Alternative für das Kochen mit Holz für Menschen in Entwicklungsländern geschaffen. Die besagten Kochöfen benötigen bis zu 80 Prozent weniger Holz als offene Kochstellen. Seit seinem Start konnte das Unternehmen bereits 3,5 Millionen Menschen mit effizienten Herden ausstatten.“

Marilyn Heib, CEO Bettervest

Erfolge der Crowdfunding-Plattformen

Neben anderen Segmenten des Crowdfundings werden die auf den Energie-Sektor spezialisierten Plattformen noch wenig beachtet. Dabei können sie eine gute Bilanz vorlegen. So sind beispielsweise die Plattformen ecoligo.investments, ecozins oder WIWIN stolz darauf, bisher keine Ausfälle oder Projekte mit Zahlungsverzug zu haben. Bei GLS Crowd konnte ebenfalls jedes Energieprojekt ohne Ausfälle oder Zahlungsverzug realisiert werden.

Bei bettervest freut man sich bisher, für mehr als 100 Projekte über 15 Mio. Euro Kapital eingesammelt zu haben und damit rund 500.000 Tonnen CO2 einzusparen. WIWIN hat in der Vergangenheit bereits verschiedene Kapitalanlagen für rund 78 Mio. Euro vermittelt, womit mehr als 35 Wind-, Solar- und Immobilienprojekte finanziert wurden. Allein 2020 ist es WIWIN mit Hilfe der vermittelten Projekte zudem gelungen, über 16.500 Tonnen CO2 einzusparen. Auch bei ecoligo.investments verzeichnet man Erfolge: Seit 2017 wurden acht Mio. Euro in fast 60 Kampagnen eingesammelt.

Beteiligungsformen bei Crowdfunding von Energie-Projekten

Die Plattformen sind in der Regel nur die Vermittler zwischen den Eigentümern oder Projektinhabern und den Investoren. Das Geld wird auf ein Treuhandkonto oder direkt an den Emittenten der Kapitalanlage überwiesen. Auf dieses Konto hat nur der Projektinhaber, bzw. der Emittent Zugriff. Dabei sind zum Beispiel bei ecozins die Auszahlungen an gewissen Bedingungen geknüpft, sodass auch von Seiten der Emittenten kein Zugriff auf das Kapital auf dem Treuhandkonto möglich ist, sofern nicht alle Bedingungen erfüllt sind. Von diesen erhalten die Plattformen dann eine Vermittlungsgebühr als Provision. Die Plattformen haben damit keinen direkten Zugriff auf das Geld der Investoren.

Case-Study ecoligo.investments:

Unser Projekt 100 kWp Solaranlage – Credible Blooms hat auf der Plattform ecoligo.investments neue Maßstäbe gesetzt. In weniger als zwei Stunden hat die Crowd die für die Umsetzung benötigten 119.000 € investiert. Die kenianische Blumenfarm kann damit Stromkosten und jährlich 104 t CO2 einsparen.“

Markus Schwaninger, Geschäftsführer der ecoligo GmbH

Beteiligung über Nachrangdarlehen

Die Beteiligung der Crowd an Energie-Projekten erfolgt bei den Plattformen bettervest, ecoligo.investments, GLS Crowd, GreenVesting und LeihDeinerUmweltGeld und WIWIN über ein Nachrangdarlehen mit qualifiziertem Rangrücktritt. Dies hat zur Folge, dass im Falle einer Insolvenz des Projektinhabers die Investoren erst nach den vorrangigen Schuldnern ihr Geld zurückerhalten können – sofern dann noch Geld übrig ist aus der Insolvenzmasse. Das bedeutet, dass immer mit einem Totalausfall der Investition gerechnet werden muss. 

Die Plattformen empfehlen daher die zur Verfügung stehenden Beträge auf mehrere Projekte zu verteilen, um das Risiko eines Verlustes zu verringern. Die Plattformen nutzen die Schwarmfinanzierungsausnahme im Vermögensanlagegesetz, bei der Projekte bis sechs Mio. Euro ohne Vermögensanlageprospekt finanziert werden können.

Case Study GLS Crowd:

Als GLS Bank finanzieren wir bereits seit den 1990er Jahren die Energiewende und haben 2017 die GLS Crowd als neue, digitale Plattform initiiert, die Direktfinanzierungen ermöglicht. Die GLS Crowd hat Bankkunden wie die Energiegewinner eG aus Köln finanziert – eine Genossenschaft, die Bürgerenergie-Projekte realisiert und dafür sorgt, dass die Energiewende weiter voranschreiten kann. Gemeinsam mit Partnern wie der GLS Crowd unterstützt die GLS Bank auf diese Weise die Transformation hin zu einer nachhaltigeren und sozialeren Gesellschaft. Dafür nutzen wir unser umfassendes grünes Netzwerk und freuen uns, dass bei der GLS Crowd bereits mehr als 25 Millionen Euro (Stand Dezember 2020) in viele spannende Vorhaben investiert wurden.“

(Dirk Kannacher, Vorstandsmitglied der GLS Bank)

Beteiligung über festverzinsliche Wertpapiere

Bei den Plattformen bettervest und WIWIN können interessierte Investoren festverzinsliche Wertpapiere wie zum Beispiel Anleihen oder digitale Genussrechte erwerben. Diese Plattformen sind gebundener Vermittler eines von der der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zugelassenen Finanzdienstleistungsinstitutes (Haftungsdach).

Unterschiede zu anderen Bereichen des Crowdfundings

Crowdfunding im Bereich der Erneuerbaren Energien unterscheidet sich in gewissen Aspekten von der Finanzierung von jungen Unternehmen und Wachstumsunternehmen. Häufig sind die Investitionsobjekte bestehende Anlagen mit bekannten Technologien, die refinanziert werden sollen. Sie haben damit schon eine gewisse Laufzeit hinter sich und die Erträge sind bekannt und prognostizierbar. Bei Energieprojekten wird häufig nur in konkrete Anlagen oder in Portfolios mehrerer Anlagen investiert. Durch die Investition in die Anlagen ist die Zahlung von Zins und Tilgung in der Regel abhängig vom Ertrag der einzelnen Anlagen. Die Investoren erhalten ihr Geld aus den Einnahmen der Anlagen (z.B. die Einspeisevergütung) bzw. den erzielten Einsparungen. 

Ähnlich verhält es sich bei Energieeffizienz-Projekten. Die eingesetzten Technologien sind bekannt und die Einsparungen lassen sich im Vorfeld gut berechnen. Aus den Einsparungen wird die Rendite für die Investoren ermittelt. Es handelt sich bei den Projekten also in der Regel um geläufige Technologien oder um bekannte Projekte, wodurch das Risiko minimiert wird.

Eine weitere Unterscheidung von Crowdfunding-Projekten im Bereich Energie zu anderen Segmenten ist die Laufzeit. Da die Rückzahlungen an die Investoren aus den Erträgen der Anlagen kommen, die auf einen stabilen Betrieb ausgelegt sind, ist die Projektdauer mit fünf bis acht Jahren relativ lang.

Was tun die Plattformen, um das Risiko zu minimieren?

Das Risiko eines Totalverlustes besteht beim Crowdfunding immer. Die Plattformen im Bundesverband Crowdfunding e.V. setzen die gesetzlichen Anforderungen zum Schutz der Investoren vollständig um. Dazu gehören § 34f der Gewerbeordnung (GewO), § 2a des Vermögensanlagengesetz (VermAnlG) und die Finanzanlagenvermittlungsverordnung (FinVermV) sowie eine Vielzahl von haftungsrelevanten Anforderungen an die Plattformen, die dem Schutz der Anlieger dienen.

Über die gesetzlichen Verpflichtungen hinaus haben sich die Mitglieder des Bundesverband Crowdfunding e.V. zudem einen verbindlichen Verhaltenskodex auferlegt. Dieser stellt Investorenschutz und Transparenz auf der Basis konkreter Vorgaben in den Vordergrund.

Selbstauskunft der Plattformen zur Risikominimierung

bettervest:

  • bettervest bietet eine Vielfalt an Projekten aus verschiedensten Ländern und Technologien – somit kann ein diversifiziertes Investmentportfolio aufgebaut werden.
  • Die Investition eines Investors ist auf maximal zehn Prozent der Gesamtfundingsumme begrenzt.
  • Falls die Energiekosteneinsparungen bzw. Energieeinnahmen geringer ausfallen, gehen diese zulasten des Projektinhabers – nicht des Investors.
  • Energieberatungsbericht und Bonitätsranking kommen immer von unabhängigen Dritten.
  • Die Team-Mitglieder verpflichten sich selbst, – falls sie privat investieren – nicht mehr als die Durchschnittsinvestitionssumme zu investieren (oder das gesondert offenzulegen) und nicht in den ersten und letzten beiden Wochen des Fundings, um den Fundingverlauf nicht zu beeinflussen.
  • bettervest ist als gebundener Vermittler des Finanzdienstleistungsinstituts Effecta ein regulierter Marktteilnehmer und kann neben Nachrangdarlehen auch besicherbare Wertpapiere und andere Kapitalanlagen nach Kreditwesengesetz vermitteln.
  • Alle Investoren werden nach dem Geldwäschegesetz einer Compliance-Prüfung durch ein unabhängiges Finanzdienstleistungsinstitut unterzogen, das auch für die Vermittlungstätigkeit die Haftung übernimmt.
  • bettervest finanziert keine Start-ups, sondern Unternehmen oder Projekte von Unternehmen mit einer langjährigen Historie. Alle Projekte müssen einen sinnvollen Anteil von Eigenkapital nachweisen und durchlaufen einen internen Prüfungsprozess bei bettervest. Des Weiteren wird zu jedem finanzierten Unternehmen ein Ratingreport eines externen Ratingunternehmen eingeholt. Die Mehrzahl der Projekte wird auch von einem externen technischen Prüfungsunternehmen begutachtet.

ecoligo.investments:

  • Fixer Zins, der unabhängig von Energieeinnahmen ist.
  • Strenge Projektauswahl – Projekte zeichnen sich nicht durch einen möglichst hohen sozialen Impact aus, sondern durch ein möglichst geringes Risiko.
  • Fokussierung auf Zielmärkte und Technologien – ecoligo hat lokale Teams in den Zielregionen sowie erfahrene Ingenieure, die die technische Umsetzung streng überwachen und Qualitätsstandards durchsetzen.
  • Für alle Projekte sind Wartung und Versicherung für den Kunden inkludiert, sodass langfristige Erfolge gewährleistet werden können.
  • Stärkung der lokalen Wirtschaft – statt in fossile Brennstoffe fließt das Geld der Unternehmen in nachhaltige Entwicklung.
  • Technische Umsetzung der gesetzlichen Regelungen aus dem KASG (beispielsweise 25.000 Euro Obergrenze pro Investor pro Emittent)

ecozins:

  • ecozins ist eine Plattform, die es Privatanlegern ermöglicht, ganz einfach online in Projekte zu investieren, die Rendite bringen und das Klima schützen. 
  • Investitionen in Anlagen, die klimaneutral Energie produzieren, sind sehr kapitalintensiv. Bei Windparks zum Beispiel liegen die Investitionsvolumina regelmäßig im zweistelligen Millionenbereich. Daher war diese Anlageklasse bisher vorwiegend institutionellen Investoren vorbehalten. ecozins möchte die Anlageklasse der Erneuerbaren Energien auch Privatanlegern zugänglich machen.
  • Projektentwickler, die die Energiewende dezentral, bürgernah und partizipativ umsetzen, profitieren vom zusätzlichen Kapital der Anleger und können so mehr Projekte realisieren, die das Klima schützen. 
  • Die gesetzlich garantierte Einspeisevergütung für Erneuerbare Energien sorgt für Investitionssicherheit und planbare stabile Cashflows, aus denen die Zinszahlungen an die Anleger geleistet werden.
  • Die Gründer setzen sich schon lange für eine nachhaltige Energieversorgung ein. In der Unternehmensgruppe hinter ecozins wurden in den vergangenen zehn Jahren zahlreiche Biogas-, Photovoltaik- und Windenergieanlagen projektiert. Die daraus resultierende Erfahrung und das Branchen-Know-how fließen selbstverständlich bei der Projektauswahl und Projektprüfung aktiv mit ein und ermöglichen es ecozins, eine fundierte und nachhaltige Entscheidung zu treffen.  

GLS Crowd:

 

  • Die GLS Crowd bietet eine Vielzahl an Fundings aus unterschiedlichen Branchen an und fördert so die Risikodiversifikation.
  • Die GLS Crowd kann auf Branchenwissen und -erfahrung des Kooperationspartners GLS Bank zurückgreifen.
  • Dabei wählt die GLS Crowd die Projekte im Rahmen eines umfassenden Auswahlprozesses sorgfältig aus.
  • Die GLS Crowd stellt den Anlegern neben dem Online-Projektprofil umfassende Unterlagen im Downloadbereich zur Verfügung.
  • Die GLS Crowd bietet unterschiedliche Formen der Investments in Erneuerbaren Energien an.
  • Um andere Risiken zu minimieren, werden rechtliche und regulatorische Vorgaben ordnungsgemäß eingehalten.
  • Die technische Abwicklung erfolgt über CrowdDesk.

GreenVesting:

  • GreenVesting betreibt ausschließlich Asset-Finanzierung, somit keine reinen Unternehmensfinanzierungen und ist auf die Bereiche Erneuerbare Energien und energieeffiziente Immobilien spezialisiert.
  • GreenVesting empfiehlt den Investoren Diversifikation in nationale und internationale EE- und Immobilien-Projekte und bemüht sich, ihr Angebot stets um neue nachhaltige Projekte zu erweitern. 
  • Ein stabiler Mittelzufluss aus der garantierten Einspeisevergütung (nationale Projekte) bzw. aus dem vertraglich vereinbarten Grünstromverkauf (internationale Projekte) ist zugesichert.
  • GreenVesting ist in der Regel selbst mit investiert und teilt so das Risiko mit den Investoren.

LeihDeinerUmweltGeld:

  • LeihDeinerUmweltGeld betreibt ausschließlich Asset-Finanzierung und keine reinen Unternehmensfinanzierungen. 
  • Seit 2017 bietet LeihDeinerUmweltGeld auch die Möglichkeit, neben Erneuerbaren Energien in energieeffiziente Immobilienprojekte zu investieren.
  • LeihDeinerUmweltGeld empfiehlt den Investoren eine Diversifikation der Investments. 
  • Die Plattform setzt die gesetzlichen Regelungen aus dem KASG (25.000 Euro Obergrenze pro Investor pro Emittent) um. 
  • Maximal 80 Prozent des benötigten Eigenkapitals wird durch die Crowd finanziert. 
  • Des Weiteren hat LeihDeinerUmweltGeld einen Investorenbeirat ins Leben gerufen, der seit 2016 die Interessen der Anleger/innen gegenüber der Plattform vertritt und sich regelmäßig mit diesen austauscht. Der Investorenbeirat bringt seine Expertise in die Auswahl und Gestaltung einzelner Projekte sowie der Website ein und entwickelt so das Angebot von LeihDeinerUmweltGeld im Sinne der Anleger/innen mit weiter. Um ihre Erfahrungswerte an die Anlegerschaft weiterzugeben, haben die Beiratsmitglieder zudem nützliche Informationen zum Thema Crowdinvesting zusammengestellt, die auf der Website verfügbar sind.  

Moneywell:

  • Investitionen in bereits bestehende Anlagen, d.h. es ist bereits Anlagevermögen vorhanden.
  • Wegfall Projektentwicklungs-Risiko.
  • Wesentliche Anlagekomponenten befinden sich im Eigentum der Emittentin.
  • Fixer Zins, der unabhängig von Energieeinnahmen ist.
  • Es werden ausschließlich Assets und keine Unternehmen finanziert.
  • Moneywell empfiehlt Anlegern die Diversifikation in verschiedene Assetklassen.
  • Ein stabiler Mittelzufluss aus bereits geschlossenen Strom- bzw. Wärmelieferverträgen ist gegeben.
  • Langfristige Miet- und Pachtverträge bestehen.
  • Projektträger sind mit eigenem Kapital in ihre eigenen Anlagen investiert, was einen Interessensgleichklang mit den Investoren darstellt.
  • Erfahrener Emittent mit positivem Track Record.

WIWIN:

  • WIWIN ist ein regulierter Marktteilnehmer als gebundener Vermittler des Finanzdienstleistungsinstituts Effecta.
  • Compliance-Prüfung der Zeichnungen durch ein unabhängiges Finanzdienstleistungsinstitut, das auch für die Vermittlungstätigkeit die Haftung übernimmt.
  • WIWIN ermöglicht den Investoren eine Diversifikation durch eine Vielfalt an Projekten aus dem Bereich nachhaltige Projekte: Erneuerbare Energien, energieeffiziente Immobilien, energetische Sanierungen & nachhaltige Start-ups.
  • Strenge Projektauswahl – WIWIN prüft im Rahmen der Projektprüfung (Due Diligence) sowohl die Wirtschaftlichkeit als auch die Nachhaltigkeit eines Projektes.
  • Vermittelte Projekte im Bereich Erneuerbare Energien/ Immobilien verfügen häufig über eine Mischfinanzierung, an der auch Banken mit langjährigen Krediten beteiligt sind. Insofern wurden die Projekte bzw. Energieanlagen bereits auch von Banken geprüft.

Autoren: Andreas Kühl (Energynet), Karsten Wenzlaff, Luisa Heß (BrunoMedia); in Zusammenarbeit mit den obigen Plattformen.